Die Geschichte

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Die Gründerjahre ab 1919

Schon vor dem ersten Weltkrieg spielten eine Reihe junger Emsbürener Männer unorganisiert, aber begeistert, auf ”Glasforts Wiese” Fußball. Aber erst nach dem Krieg kam es am zweiten Ostertag 1919 zur Gründung des Sportvereins Concordia Emsbüren als Fußballverein.

Ein Großteil der Gründer schnürte sich die Schuhe, um in der ersten Fußballmannschaft selbst zu spielen. Als ersten Vorsitzenden erkor man sich die Respektperson, Postmeister Lübbers.

Die erste Fußballmannschaft im Jahre 1919

Die erste Fußballmannschaft im Jahre 1919

Bis weit in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein kannte man nur das Fußballspiel im jungen Sportverein. Man trat gegen Vereine aus der Nachbarschaft an, deren Gründung zumeist selbst noch nicht lange zurücklag.

 

Ausweitung des Sportbetriebes Ende der 20er Jahre

Dem jungen katholischen Kaplan Kruse war es zu verdanken, dass nicht nur der Fußballbetrieb zunahm (es kam eine Jugendmannschaft hinzu und die ersten regelrechten Rundenwettkämpfe begannen). Der Sportverein Concordia wurde z.B. auch um eine Mädchen- und Männerturnriege erweitert. Vor allem die Männerriege brachte es in der Nachfolge von ”Turnvater Jahn” zu einer bemerkenswerten Qualifikation, die weit über die Grenzen Emsbürens hinaus Anerkennung fand.

 

Die Männerturnriege

Die Mädchenturnriege

Die Männerturnriege   
Die Mädchenturnriege

 

Kaplan Kruse löste Postmeister Lübbers als ersten Vorsitzenden ab. Dem engagierten Geistlichen war es sehr daran gelegen, dass die Emsbürener Jugend in nicht beständigen und wenig wohlhabenden Zeiten durch den Sport in sich gefestigt wurde. Deshalb fügte er Concordia in die katholische Jugendorganisation DJK (=Deutsche Jugendkraft) ein.

Concordia im Nationalsozialismus – zur Bedeutungslosigkeit verdammt

Im Rahmen der Gleichstellung durch die Nationalsozialisten wurden ab 1933 auch die kirchlichen Organisationen, und damit auch die DJK verboten. Durch diese Vereinnahmung der alles beherrschenden Ideologie musste sich der Sportverein Concordia quasi auflösen.

Es wurde zwar noch Sport betrieben, aber nicht mehr unter dem Dach eines offiziell organisierten Sportvereins. Mit Anbruch des zweiten Weltkrieges 1939 brach praktisch jede sportliche Aktivität zusammen.

 

Wiedergründung ab 1945

Die Männer, die gerade zuvor noch als Soldaten im Krieg gedient hatten, kamen sehr schnell auf die Idee, den Sportverein Concordia wieder zum Leben zu erwecken. Den Fußballern unter ihnen „juckte“ es zu sehr in den Beinen. So fand man sich zusammen und gründete den Sportverein Concordia neu.

Es waren aber Zeiten – der Krieg hatte zuviel zerstört, materielle Güter waren kaum zu haben-, wo Improvisation gefragt war. Da die Sport-Infrastruktur noch nicht aufgebaut war (die Verbände waren z.B. noch nicht aufgebaut) musste man sich zunächst mit Freundschaftsspielen über Wasser halten.

Mehrfach trugen die neu formierten Concorden (in Oberhemden als Trikots) Freundschaftsspiele gegen die englische Besatzungsmacht aus. So freundschaftlich, wie es man sich denken konnte, verliefen diese Spiele jedoch längst nicht immer. Verloren die Besatzer etwa, hatten sie im Emsbürener Schiedsrichter Karl Silies schnell einen Schuldigen gefunden und ”verhauten” ihn.

Die Concorden (in hellen Hemden) und die Besatzungself in Freundschaft vereint

Die Concorden (in hellen Hemden) und die Besatzungself in Freundschaft vereint

Der Transport zu Auswärtsspielen verlief in den Nachkriegsjahren alles andere als komfortabel. Häufig wurde auch über lange Strecken das Fahrrad eingesetzt. Da von den ”Drahteseln” aber auch noch nicht genügend vorhanden waren, fuhr bzw. lief die Mannschaft zeitlich verzögert in Gruppen los und benutzte unterwegs die wenigen Fahrräder staffettenweise. Glück hatte man, dass der spätere Bürgermeister Franz Silies von den Engländern einen alten Armee-LKW erworben hatte, den er ausnahmsweise gewerblich nutzen durfte (das Fahren mit PKW war im strengen Besatzungsrecht verboten). Auf diesem LKW fand eine ganze Fußballmannschaft Platz, und so konnte man sehr bequem zu gewissen Auswärtsspielen gelangen. Franz Silies ging das Risiko ein, denn eigentlich durfte er den LKW nur gewerblich nutzen.

 

Sportlicher Aufstieg in den 50er Jahren

In den 50er Jahren des 20. Jahrhundert erbrachten die Fußballer des SV Concordia durchaus respektable Leistungen. Als nach dem Krieg der Spielbetrieb erstmals wieder organisiert stattfand, wurde unser Verein -für damalige Verhältnisse schon äußerst bemerkenswert- der Bezirksklasse zugeordnet. Aus dieser musste man sich aber wieder verabschieden und spielte danach in der Kreisklasse eine führende Rolle.

Nun gab es von den Schülern bis zu den Senioren spielbereite Mannschaften, und so kam es in den letzten Jahren dieses Jahrzehnts zu einer erstaunlichen Blüte. Was wirklich in den Beinen der Fußballer saß, erwies sich 1956, als Concordia sensationell (damals hatte dieses Wort noch die Bedeutung, die es wirklich verdient) im emsländischen DFB-Pokalwettbewerb (damals auch die Grafschaft Bentheim zugehörig) nicht nur bis ins Endspiel gelangte, sondern hier auch noch den Amateur-Oberligisten Sparta Nordhorn (zweithöchste damals eingerichtete Liga.) in Emsbüren mit 3:2 schlug. Die Presse ”überschlug” sich!

Vor dem Anpfiff des Pokalendspiels. Concordia links, der Nordhorner ”Zweitligist” rechts

Vor dem Anpfiff des Pokalendspiels. Concordia links, der Nordhorner ”Zweitligist” rechts

 

Ab 1960 in der dritthöchsten Liga, der Amateurliga.

Dass hier nicht zufällig talentierte Fußballspieler heranreiften, erwies sich spätestens 1960. Nach einem Durchmarsch in der Bezirksklasse, wo man 1959 Meister wurde, stieg man in die ”Amateurliga, Staffel 8” auf, der dritthöchsten damals eingerichteten Liga. Für einen Ort knapp mehr als 1000 Einwohnern war dies damals wirklich sensationell. Man befand sich mit den emsländischen Stadtvereinen SV Meppen, TuS Lingen, Germania Papenburg und SV Haselünne in der höchsten regionalen Liga. Nur Sparta und vor allem Eintracht Nordhorn waren noch hochklassiger.

Sie stiegen 1960 in die Amateurliga auf.

Sie stiegen 1960 in die Amateurliga auf.

Mit Einführung einer Spielklassenreform wurde Concordia 1964/65 der neuen, eingleisigen ”Bezirksliga Osnabrück/Emsland” zugeordnet. Auf Ebene des Altkreises Lingen spielte man aber, zusammen mit dem TuS Lingen und Alemannia Salzbergen, in der höchste Spielklasse, und schnitt in dem Jahr als bester Verein des gesamten Kreises ab.

In der Jugendarbeit legte man gleichzeitig den Grundstock für geeigneten Nachwuchs. Die erste A-Jugend befand sich in der damals höchsten A-Jugendklasse, der Bezirksklasse.

1969 jedoch stieg Concordia in die Bezirksklasse ab, in der man sich jetzt 14 Jahre lang aufhalten sollte. Aber auch hier spielten weiterhin Talente, die im gesamten Bezirk ”gefürchtet” waren.


Ab 1969 hin zum Breitensportverein!

Vor allem der Tatsache, dass der Ort Emsbüren zu einem Schulschwerpunkt ausgebaut wurde, war es zu verdanken, dass die sportlichen Interessen reichhaltiger wurden. Innerhalb von sechs Jahren kamen sechs neue Abteilungen und Sportarten hinzu, die im Emsland und teilweise darüber hinaus bemerkenswerte Anerkennung und Erfolge feierten.

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Schwimmabteilung 1975 mit H.Dulle

 

Sportlicher Abstieg im Fußball in den 80ern.

Während es im Gesamtverein ausgezeichnet lief und die Mitgliederzahlen rasant in die Höhe schnellten (Concordia wurde zum Großverein), kam es ab 1983 für die Fußballer zum sportlichen Abstieg.

Die erste Seniorenmannschaft musste den Weg in die Kreisliga antreten und darauf sogar in die erste Kreisklasse. Erst Anfang der 90er Jahre sollte es wieder bergauf gehen. Der Grund für den späteren Leistungsanstieg ist einer der enormen Jugendarbeit ab 1983 zu suchen.

Vor allem die Rahmenprogramme mit zahlreichen Betreuern machten Concordia für viele Kinder und Jugendliche attraktiv. So konnte man langsam, aber beständig das Leistungsniveau im Seniorenbereich wieder aufbauen.

 

Sport-, Spiel- und Freizeitpark Hanwische als Initialzündung

In den 90er Jahren wuchs Concordia zu einem modernen Sportverein heran. In diesen Jahren (aber auch schon kurz zuvor) ließ man weitere Abteilungen zu, die sich aus den typischen Interessen der neuen Zeit ergaben (z.B. Lauftreff, Taekwondo, Wirbelsäulengymnastik, Herzsport usw.).

Die Vorstände des Vereins hatten bereits in den 70er Jahren um ein neues Sportzentrum gekämpft, denn die Bedingungen für Concordia waren alles andere als rosig. Aber erst in den 90ern wurde ein solches Realität. Nach dem Motto ”Wenn schon- denn schon“ wurde bis zum Jubiläumsjahr 1994 (75-jähriges Bestehen) ein geradezu vorbildliches, modernes und multifunktionales Sport-, Spiel- und Freizeitgelände an der Hanwische Straße erstellt und übernommen.

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Dieses neue Gelände und der Bau eines Vereinshauses (”Haus Concordia”) in diesem Gelände, das drei Jahre später 1997 bezugsfertig war, brachten einen weiteren immensen Schub in der Entwicklung des Vereins.

 

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Das ”Haus Concordia” als wiederaufgebautes Bauernfachwerkgebäude in der Erstellung.

Die Fußballer schafften nach einer erneuten ”erschwerenden” Spielklassenreform über die Emslandliga wieder den Sprung in die nun aufgewertete Bezirksklasse. Experten behaupteten, dass diese Mannschaft die seit Jahrzehnten stärkste in der Vereinsgeschichte sei.

Aber auch andere Abteilungen (z.B. die Schwimmer und die Leichtathleten) feierten den 90ern Erfolge bis in die Landesspitze hinein.

Talentierte Leichtathleten ließen aufhorchen im Langstreckenlauf.

Talentierte Leichtathleten ließen aufhorchen im Langstreckenlauf.

 

So stand Concordia zum Jahrtausendwechsel als Sportverein da, der moderne Strukturen aufwies und als Vielspartenverein Anerkennung gefunden hatte.

 

Ab 2000 in allen Leistungsabteilungen bergauf!

Unter Trainer Georg Kall waren unsere Fußballer endlich auch wieder in die Bezirksebene eingedrungen. Im ersten Millenniumjahrzehnt sollte der Anstieg noch weiter verangehen. Es wurden Höhen erreicht, die man seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr erreicht hatte. Mit einem Super-Team unter Trainer Rüdiger Grüner stieg man sogar in die zweigleisige Bezirksliga auf, auch wenn dieser Erfolg nur zwei Jahre anhielt.

 

Dieses Team machte in den ersten Millenniumsjahren Furore.Zweimal schaffte man es sogar bis das Bezirkspokalendspiel, das man jeweils ganz knapp und teilweise unglücklich verlor.

 

Als dann unsere kombinierten A-Junioren erstmals sogar in die Landesliga aufstiegen, war etwas später auch erstmals der Weg frei für den ersten Aufstieg einer Concordia-Herrenmannschaft in die Landesliga, die zu diesem Zeitpunkt "Bezirksoberliga" hieß.

 

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Großer Bahnhof im Concordia-Park für die in die Landesliga aufgestiegenen A-Junioren!

 

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Diese Herren spielten ein Jahr lang unter Trainer Winfried Budde in der Landesliga!

 

Bei den Läufer/innen bis in die deutsche Spitze!

Trainer Ludger Fehren schaffte mit unseren jungen Läuferinnen und Läufern einen kleinen Quantensprung. Auf verschiedenen Strecken auf der Bahn oder auf der Straße holte man zunächst Landesmeisterschaften und am Schluss sogar insgesamt sechs Deutsche Meisterschaften! Die absolute Queen war Cornelia Schwennen, die alleine fünf Deutsche Meisterschaften über verschiedene Strecken einfuhr und Deutschland sogar im Nationalteam vertreten durfte. Das gab es im Verein noch nie zuvor.

 

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Eine Deutsche Meisterschaft holte Cornelia Schwennen (links) beim Straßenlauf. Das gleiche schafften auf dieser Veranstaltung die Schneiders-Zwillinge mit Daniel Gruber in der Mannschaft!

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Cornelia Schwennen (Nr. 436) auf dem Weg zu einem erneuten Sieg.

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Goldmedaille für Cornelia!

 

 

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Die Schwimmerinnen und  Schwimmer standen kaum nach. Immer häufiger qualifizierten sie sich für die Landesmeisterschaften, wie hier 2005 in Hannover.

 

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Auch die TT-Herren erreichten jetzt vorher nicht gekannte Höhen! Dreimal konnte das Team in die Bezirksliga aufsteigen, die man zuvor nie greifen konnte. Hier auf dem Foto ist die Mannschaft zu sehen, die nach dem Abstieg aus der Liga 2019, im Jahr des 100-jährigen Bedstehens, durch Relegation sofort wieder aufsteigen konnte.

 

 

Bauliche Tätigkeiten

 

Die lang ersehnte Nutzung des Concordia-Parks und die Eröffnung des Veinshauses Haus Concordia hatte so manche zusätzliche Kräfte freigesetzt. Nun war es an der Zeit, auch hier noch weiter tätig zu werden. Zunächst realisierte Concordia Emsbüren aus eigener Kraft das Eingangsportal zum Sportpark, passend zum Haus Concordia im Fachwerkstil, und den Anbau am Haus Concordia zur Terrasse hin.

Ende des ersten Jahrzehnts nach dem Jahrtausendwechsel erfüllte sich der Verein dann einen auch schon länger gehegten Wunsch. Ebenfalls in Eigenregie baute man die Tribüne an Platz 1 im Sportpark und machte diesen Platz zum Hauptplatz mit Stadioncharakter. Ein willkommenes Geschenk des DFB, nämlich die Verwirklichung eines schmucken Kleinspielfeldes mit Kunstrasen, rundete zunächst das bauliche Engagement ab. Der Vorstand verwirklichte sein Motto "Stillstand ist Rückschritt"!

Deshalb traute er sich Mitte des zweiten Jahrtausendjahrzehnts sogar an das bisher wagemutigste Projekt, die Verwirklichung eines teuren Kunstrasenplatzes. Mit sehr viel Aufwand, aber auch sehr viel Mut, gelang das Vorhaben und bildete auch eine optisch ansehnliche Alternative für einen Sportplatz, der aufgrund der stetig ansteigenden Mannschaftszahlen ohnehin nötig war.

 

 

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Eingangsportal und Anbau in der Entstehung!

 

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Die ersten Schritte des Tribünenbaus und die Einweihungsfeier!

 

Die Eröffnung des DFB-Kleinspielfeldes kam ebenfalls hinzu!

 

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Feierliche Eröffnung des Kunstrasenplatzes! Unser Verein hatte ebenfalls für ein rationelles Umfeld um den Platz herum gesorgt.

 

Sportlich immer reicher!

Im neuen Jahrtausend kam in der Fußball-Jugendabteilung, die immer mehr anwuchs, auch das Verlangen nach Mädchenfußball hoch. Es sollte sich herausstellen, dass Concordia Emsbüren auf diesem Pfad so langsam zum agilsten Verein im Emsland werden sollte, mit der größten Menge an spielenden Mannschaften. So blieben auch besondere Erfolge nicht aus. Meisterschaften, Pokalgewinne, Auswahlspielerinnen und 2019 endlich sogar der Gewinn des VGH-Girls-Cup, und damit der Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft bei den D-Mädchen, zierten die Vereinsgalerie.

 

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Mit dieser Mädchenmannschaft fing alles an.

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Später stammten in der sehr erfolgreichen Emsland-Auswahl fast die Hälfte der Girls aus dem Verein Concordia Emsbüren.

Und in Barsinghausen wurden die D-Mädchen zum besten Team in Niedersachsen.

 

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Allmählich war Concordia dann für "höhere Weihen" reif! Wir richteten 2015 das erste Fußball-Länderspiel aus. Die U15-Mädchen traten auf unserem Stadionplatz gegen die Niederlande an und gewannen verdient!

 

Natürlich standen die Jungs auch nicht allzu weit hintendran.Talente wurden im Jugendleistungszentrum Meppen gefördert und die Jugendspielgemeinschaft der A-Junioren schaffte 2017 zum zweiten Mal den Aufstieg in die Landesliga.

 

Im allerletzten Spiel um Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga schaffte die JSG Emsbüren 2017 auswärts gegen Alemannia Salzbergen den entscheidenden Siegtreffer!

 

Erfolge blieben, wie schon erwähnt, nicht alleine auf die Fußballer beschränkt. In der zweitgrößten Abteilung Concordias, der Schwimmabteilung, reiften Schwimmerinnen und Schwimmer heran, die sich erstmals sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten. Vera Tebbel und Fabio Berendes, die zuvor bereits im Land für Furore gesorgt hatten -Fabio wurde allein auf einer Veranstaltung fünf Mal Landesmeister-, vertraten Concordia Emsbüren 2019 im Berliner Schwimmstadion für höhere Ehren. Fabio schwamm sich in seiner Altersklasse bis in die deutsche Spitze hinein.

 

 

Vera Tebbel war in ihrer Altersklasse im Bezirk und Land Spitze!

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Fabio Berendes (Mitte) stand sehr häufig auf dem Treppchen ganz oben!

 

"Sportlich immer reicher" bedeutet auch "sportlich immer verdichteter". Die Zeit war geprägt durch immer mehr Fluktuation. Das merkte man auch bei den Sportarten. So wurden Karate und Basketball neu eingeführt, aber nach einer gewissen Zeit auch wieder eingestellt.

In der zweiten Milllenniumdekade zeigten sich aber zwei neue Angebote für das weibliche Geschlecht sehr konstant und erfolgreich. Die Rede ist von Zumba für junge erwachsene Frauen und Tanzen für junge Mädchen im Grundschulalter, die "Tanzmäuse". Ebenso erging es einem sportlichen Projekt, das aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des Bedarfs sofort von den Vereinsverantwortlichen angepackt wurde, dem jährlichen "Glashauslauf" in der größten glasüberdeckten Gärtnerei Europas  "Emsflower". Dieses Angebot, einmalig in Deutschland, entpuppte sich als zwar aufwendiger, aber sehr erfolgreicher Magnet für Läufer und Zuschauer.

Nur für ein Jahr musste unsere Fußball-Herrenmannschaft nach langer, langer Zeit wieder in die Kreisliga zurück, schaffte aber auf Anhieb die Rückkehr in die Bezirksliga. So ging der Verein 2019 in das Jahr seines 100-jährigen Bestehens mit einer Großzahl an Aktivitäten und Erfolgen.

 

Kinder beim ersten "Bambinilauf" im Rahmen des Glashauslaufes!

 

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In Rhede gleich wieder aufgestiegen in die BezirksligaI!

 

 

Autor: Hubert Silies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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